In einem Schritt entwickelte Romeo Corvaglia, der Inhaber der Corvaglia Gruppe, 1991 Kunststoff-Verschlüsse und eine Spritzgussform zu deren Herstellung. Diese beruht auf einem modularen System, was Wartung und Reparaturen erheblich erleichtert. Beim Entwickeln neuer Verschlüsse wird darauf geachtet, dass das gleiche Prinzip bei der Herstellmethode zur Anwendung kommt.
In einem zweiten Schritt begann er mit der Produktion seiner selbst entwickelten Spritzgussform: Er stieg 1996 bei der Schweizer Formenbau-Firma Kellenberger AG ein, die er 1998 erwarb und in Corvaglia AG umbenannte. Bereits 2001, nur 10 Jahre später, stammte jeder 10. Verschluss für PET-Flaschen weltweit aus einem Corvaglia-Werkzeug.
Im dritten Schritt startete er mit der Verschlussproduktion in eigener Regie. Romeo Corvaglia erläutert dazu: "Wir wachsen zusammen mit unseren Kunden." Das kann er, weil er nie an Kunden seiner Kunden verkaufte. 2004 wurde der erste Fertigungsbetrieb in Mexiko eröffnet und seit Mitte 2005 produziert ein neues Werk in Eschlikon, Schweiz, Kunststoff-Verschlüsse für den europäischen Markt. Ausschlaggebend für die Standortwahl waren die kurzen Distanzen zu den umliegenden Getränkemärkten.
